Eiche

Eine Massivholzplatte Eiche ist eine Platte aus massivem Eichenholz, das aus den Baumart enquercus robur (= Stileiche) bzw. quercus petraea (= Traubeneiche) produziert wird. Eichenholz ist ein sehr hartes und langlebiges Holz mit einer charakteristischen, ausgeprägten Maserung und einem warmen Farbton, der von hellbraun bis dunkelbraun variiert.
Massivholzplatten aus Eichenholz sind sehr beliebt für Möbel, Türen, Parkettböden, Treppen und Wandverkleidungen aufgrund ihrer Schönheit und Haltbarkeit. Beim Kauf von Massivholzplatten aus Eiche ist es wichtig, auf die Qualität und Trockenheit des Holzes zu achten, um sicherzustellen, dass es keine Risse oder Verformungen aufweist.
| Aussehen | Das Holz zeigt eine graugelbe über hellbraune bis dunkelgelbbraune Färbung |
| Struktur | Dekoratives Holzbild mit ringförmig angeordneten Frühholzgefäßen und scharf voneinander abgesetzten Jahrringgrenzen, die auf den Längsflächen markante Flader bzw. Streifen erzeugen. |
| Besonderheit | Auffällig sind die für Eiche typischen großen und breiten Holzstrahlen, die das Bild als Spiegel bzw. als Spindeln beleben. |
Wildeiche

Die Eiche mit Ästen ist für den konstruktiven Bereich (Innenausbau) sowie im Ausstattungsbereich (Wohn-, Büro- und Küchenmöbel, Wand- und Deckenbekleidungen) geeignet. Die Äste verleihen der Eiche ein noch harmonischeres, naturbelassenes Aussehen.
| Aussehen | Eiche mit Punktästen und/oder großen Ästen, teilweise schwarz gespachtelt |
| Struktur | Durch Ringporigkeit und große Holzstrahlen deutlich strukturierte Hölzer |
| Besonderheit | Für Nägel und Schrauben sollte wegen der leichten Spaltbarkeit des Holzes vorgebohrt werden |
Buche

Die Rotbuche (Fagus sylvatica) ist ein, in weiten Teilen Europas, heimischer Laubholzbaum aus der Gattung der Buchen. In der Umgangssprache wird sie gewöhnlich als Buche bezeichnet.
Die botanische Schreibweise Rot-Buche betont die Zugehörigkeit zur Gattung der Buchen.
(Die ebenfalls in Europa heimische Hainbuche gehört dagegen zur Gattung der Hainbuchen in der Familie der Birkengewächse.) Mit einem Anteil von 15 %, der aber stetig zunimmt, ist die Rotbuche der häufigste Laubholzbaum in den Wäldern Deutschlands.[1] In der Schweiz beträgt ihr Anteil 19 %, in Österreich 10 %.[2] Der Namensteil „Rot“ bezieht sich auf die mitunter leicht rötliche Färbung des Holzes, die beim Holz der Hainbuche, die auch als Weißbuche
bezeichnet wird, nicht vorkommt.
| Aussehen | In gedämpfter Form nimmt das hellfarbige Holz eine gleichmäßige edle lachsfarbene Tönung an, die dem Holz eine freundliche Eleganz verleiht. |
| Struktur | Schlichte, fast puristische Textur |
| Besonderheit | Die Grenzen der Zuwachszonen sind durch ein schmales und dunkleres Spätholz deutlich markiert, wodurch es tangential zu leichten, optisch anregenden Fladerungen kommt. Daneben wirken auch die charakteristischen Holzstrahlen belebend, welche tangential rötliche Spindeln und radial dunkle Spiegel hervorbringen |
Ahorn

Die Ahorne (Acer) bilden eine Pflanzengattung in der Unterfamilie der Rosskastaniengewächse (Hippocastanoideae) innerhalb der Familie der Seifenbaumgewächse (Sapindaceae). Es sind weit über 100 Ahornarten bekannt. Sie sind in gemäßigten und tropischen Gebieten in Eurasien, Nordafrika, Zentral- und Nordamerika weit verbreitet. Viele Arten werden vielseitig genutzt.
| Aussehen | durch verzögerte Kernholzbildung gelblich weiß bis weiß |
| Struktur | schlicht, schwach gefladert, auffällig gleichmäßige Struktur, sehr dekorativ |
| Besonderheit | Bei allgemein geradem Faserverlauf grenzt sich das Spätholz gelblich ab und zeichnet auf den Längsflächen schwache, schlichte Flader bzw. Streifen, die dem außergewöhnlich hellfarbigen Holz eine elegante Note verleihen. Der zarte seidige Glanz wird durch leichte Spiegel dezent betont. |
Birke
Die Birken (Betula) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae). Das Wort Birke (von althochdeutsch bircha) ist auf einen Begriff im Indogermanischen zurückzuführen und bedeutet in Anspielung auf die helle Rinde so viel wie „glänzend, schimmernd“.
| Aussehen | Hellfarbiges, leicht seidig glänzendes Holz. |
| Struktur | Jahrringe sind mehr oder weniger deutlich voneinander abgesetzt und erzeugen tangential zarte, unregelmäßige und bisweilen gezackte Fladerungen, die sehr dekorativ sind. |
| Besonderheit | Eigenwillige Akzente setzen rötlichbraune Markflecken, die sich auf Längsflächen des gelblich- oder rötlichweißen bis hellbräunlichen Holzes als längere Streifen zeigen. |
Erle

Die Erlen (Alnus) bilden eine Pflanzengattung in der Familie der Birkengewächse (Betulaceae).
Die etwa 41 Arten sind, bis auf eine Art, auf der Nordhalbkugel weit verbreitet. In Mitteleuropa sind drei Arten heimisch: die Grün-, die Grau- und vor allem die Schwarzerle.
Erle ist eine Massivholzart mit einer hellen, glatten Oberfläche und einer feinen, gleichmäßigen Maserung. Es ist ein hartes und langlebiges Holz, das oft für Möbel, Bodenbeläge und andere
Anwendungen verwendet wird. Erle eignen sich besonders für Anwendungen, bei denen eine hochwertige Optik gefragt ist, da das Erlenholz ein sehr attraktives Aussehen hat.
Die Schwarzerle ist aufgrund des sehr geringen Anteil von Inhaltsstoffen, vor allem wenig Gerbstoffe und dem geringen Säureanteil im Holz, hervorragend geeignet für die Aufbewahrung
von wertvollen alten Schriften.
| Aussehen | Gleichmäßig strukturierte Hölzer mit porenlos erscheinender Oberfläche und blass gelblich brauner bis rötlichbrauner Färbung. |
| Struktur | Ohne echtes Kernholz, obwohl Färbung von außen nach innen kräftiger werden kann. |
| Besonderheit | Auffällig sPoren zerstreut, sehr fein und ohne Lupe kaum wahrzunehmen. Holzstrahlen sehr schmal und niedrig, das Holzbild nicht beeinflussend; vereinzelt und in unregelmäßigen Abständen bis zu mehreren Zentimetern so dicht zusammenstehend, dass der Eindruck eines breiten Holzstrahles entsteht (sog. zusammengesetzte Holzstrahlen). Speicherzellen nicht erkennbar. |
Esche

Das Handelssortiment der Esche umfasst zahlreiche Arten, die vor allem in Nordamerika und Europa beheimatet sind. Die Esche ist wie die Buche ein sog. fakultativer Kernholzbildner, d. h. der Farbkern kann erst nachträglich (frühestens mit 40 Jahren) durch exogene Faktoren (z. B. Verletzungen) induziert, ausgebildet werden. Entsprechend den aktuellen Entwicklungen auf dem Markt der Ausstattungshölzer gehört die Esche mit zu den wichtigsten Laubhölzern. Insbesondere die helle Farbe und die ringporige Struktur kennzeichnen das dekorative Holzbild.
Aber auch der selten auftretende Olivkern der Esche erreicht derzeit eine hohe Wertschöpfung. Der häufig vorkommende Braunkern der Esche führt zumeist zu einer Wertminderung der Stämme. Im Zuge der Aufwertung lebhaft-farbiger Hölzer (vgl. rotkernige Buche) zeichnet sich jedoch auch hier eine Trendwende ab.
| Aussehen | Mit farblicher Variabilität von weißlich über oliv bis braun |
| Struktur | Ringporiges, sehr strukturreiches, dekoratives, hartes und sehr elastisches Holz |
| Besonderheit | Das harte und elastische Holz ist leicht und sauber zu bearbeiten. Es lässt sich gut biegen, messern, schälen, drechseln und verleimen. |
Kirsche
Kirschbaum Massivholzplatten werden aus der Baumart Prunus avium hergestellt. Kirschholz ist bekannt für seine einzigartige Farbgebung und Maserung, die von hell- bis dunkelrotbraun
reicht. Es ist eine beliebte Wahl für Möbel, Böden und Schränke aufgrund seiner Haltbarkeit, Härte und schönen Optik.
| Aussehen | Laubholz mit heller, rötlichbrauner Färbung |
| Struktur | Dichtgestellte aber hohe Holzstrahlen (Fladern) |
| Besonderheit | Kernholz dunkelt unter Lichteinfluss nach zu dunklen, rötlichbraunen bis goldbraunen Tönen. |
Nussbaum europäisch

Die echte Walnuss oder der Nussbaum (Juglans regia) ist ein sommergrüner Laubbaum aus der Familie der Walnussgewächse (Juglandaceae). Sie heißt meist umgangssprachlich einfach Walnussbaum oder Walnuss, regional auch Welschnuss (Österreich, Bayern) oder Baumnuss (was ebenfalls die schweizerische bzw. alte alemannische Bezeichnung der Frucht ist). Bäume für die Nussbaum Massivholzplatten kommen hier speziell aus Europa.
Die Verwendung von europäischem Nussbaum findet hauptsächlich im Möbelbau statt.
| Aussehen | Mehr oder weniger ausgeprägter Splintbereich. |
| Struktur | Die farblich abgesetzten Jahrringe ergeben eine markante blumige oder streifige Textur. |
| Besonderheit | Zahlreiche Variationen des Holzbildes entstehen durch unterschiedlich ausgeprägte, fast schwarze Farbstreifen. Dunkelt nach dem Ölen und mit der Zeit noch etwas nach. |
Nussbaum amerikanisch
Nussbaum gehört in Europa nach wie vor zu den hoch geschätzten Ausstattungshölzern.
Verwendung und Quellen haben sich jedoch gewandelt, die technischen Anwendungen sind zurückgegangen, die Dekorativen überwiegen und werden weitgehend vom Amerikanischen
Nussbaum oder black walnut (J. nigra) abgedeckt. Die Verwendung vom amerikanischen Nussbaum ist meist im Möbelbau.
| Aussehen | Amerikanischer Nussbaum ist meist geradfaserig, kann aber manchmal auch wellig, wirbelwüchsig oder ringporig sein. |
| Struktur | Die lebhafte Maserung weist breite dunkle Adern auf. |
| Besonderheit | Amerikanischer Nussbaum unterscheidet sich zum europäischen Nussbaum in der Farbe. Die Biegefestigkeit, Härte und Elastizität sind etwas geringer als bei den europäischen Nussbaumhölzern. Dies wirkt sich jedoch nicht auf die Verwendung von amerikanischem Nussbaum aus. |
Bambus
Der Bambus (lateinisch: bambusoideae) ist eine hohe, grassartige Pflanze und gehört zur Familie der Süßgräser (lateinisch poaceae), zu welcher noch ca. 116 weitere Gattungen zählen. Der Bambus und seine Unterarten wachsen auf allen Teilen der Erde mit Ausnahme von Europa und der Antarktis. Diese Pflanze wächst hauptsächlich unterirdisch, bevor sie die Erdoberfläche durchbricht
.
| Aussehen | Hell (natur) oder dunkel durch Carbonisierung (coffee) Carbonisierung = In einem, der hydrothermalen Karbonisierung ähnlichen Verfahren, werden die Bambusfasern in einem Druckkessel einem Druck von 5 kg/cm² und einer Temperatur von 150 °C ausgesetzt. In etwa 20–30 Minuten entsteht unter diesen Bedingungen eine Reaktion, die den, im Bambus enthaltenen, Zucker karamellisiert und die Bambusfasern durchgängig bräunlich färbt. |
| Struktur | Helles verholztes Gewebe, das im Querschnitt durch die markanten Leitbündel gekennzeichnet ist – entweder mit horizontalem oder vertikalem Aufbau |
| Besonderheit | Für die Herstellung von massiven Bambusprodukten müssen die gespaltenen Halme (sogenannte Strands) verklebt werden. Eine Profilierung des Bambusgewebes ist aufgrund der hohen Neigung zum Splittern schwierig. |
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Kiefer
Die Kieferngewächse (Pinaceae) bilden eine Pflanzenfamilie in der Ordnung der Koniferen (Coniferales). Viele Arten sind als Lieferanten von Holz und Zellstoff wichtig. Einige Arten werden als Zierpflanzen verwendet. Viele Arten prägen wichtige Pflanzengesellschaften. Verwendung: In astfreier Ausführung als Zuschnittplatte und im Sportgerätebau.
| Aussehen | Die Wechsel von hellen Frühholz- zu dunklen Spätholzbändern sind deutlich sichtbar. |
| Struktur | Geradfaseriges, mitunter sehr harzreiches Nadelholz mit deutlicher Kernfärbung |
| Besonderheit | Die Bearbeitung des Holzes erfordert geringen Kraftaufwand und ergibt besonders glatte Hobelflächen. . |
Kernbuche

Im Alter zwischen 80 – 150 Jahren entwickelt die Buche innerhalb des Stammes einen roten Kern. Galt früher das, mit dieser Alterserscheinung “belastete” Holz als qualitativ minderwertig,
liegen heutzutage Möbel aus Kernbuche voll im Trend. Da der Rotkern der Kernbuche erst im hohen Alter entsteht und nur einen kleinen Teil des Baumstammes betrifft, ist das Angebot an Massivholz der Kernbuche natürlich begrenzt.
| Aussehen | Spezielle Maserung durch den roten Kern |
| Struktur | Lebhafte und rustikale Textur, auffälligerer Stil als die klassische Buche |
| Besonderheit | Markante Faserverläufe, wilde Verfärbungen oder Astlöcher möglich, verleiht dem Holz somit einen natürlichen Charakter. |
Esche Braunkern

Das Eschenholz ist mit einer mittleren Rohdichte von 690 kg/m³ ein schweres und hartes Holz mit günstigen Festigkeitseigenschaften. Seine Zugfestigkeit und Biegefestigkeit übertrifft die der Eiche. Es ist elastisch, abriebfest und durch die hohe Bruchschlagarbeit zäher als die meisten anderen heimischen Holzarten.
| Aussehen | Esche europäisch mit Braunkern ist ein Hartholz, rahmweiß bis hellbraun mit dunkelbraunen oder schwarzen Kern. |
| Struktur | Unruhig und doch natürlich |
| Besonderheit | Es lässt sich gut biegen, messern, schälen, drechseln und verleimen. |
Hevea
Hevea brasiliensis ist ein laubabwerfender Baum, der Wuchshöhen von etwa 20 m bis 40 m und in Plantagen Stammdurchmesser von ungefähr 35 cm erreicht. Der Stammdurchmesser kann aber über 80 Zentimeter erreichen. Das Kern- und das Splintholz ist gelblich. Verwendung hauptsächlich im Treppenbau als Ausgangsmaterial für deckend weiß lackierte Wangen.
| Aussehen | Helles Holz mit weiß bis gelblicher Färbung |
| Struktur | Gleichmäßige Struktur |
| Besonderheit | Mittelschweres Holz für Konstruktionsbauten geeignet. |
